Hämostaseologie

Über die im LAS integrierte Bestimmung der Gerinnungsglobalparameter hinaus bieten wir in unserem Spezialgerinnungslabor ein umfangreiches Analysenspektrum zur Abklärung einer Blutungs- oder Thromboseneigung an. Rückfragen zur Präanalytik oder Befundinterpretation beantworten wir Ihnen gerne. Über die enge Verzahnung mit der Hämostaseologischen Ambulanz ist auch eine weitergehende Beratung mit klinischer Deutung der erhobenen Ergebnisse sowie des therapeutischen Vorgehens möglich, z.B. hinsichtlich Art und Dauer einer Antikoagulation (Anmeldung unter 0551 3910521).

Zur Diagnostik bei Verdacht auf von Willebrand-Syndrom oder eine andere Blutungsneigung bieten wir umfangreiche Tests unter Einschluss funktioneller Methoden an (Aktivität verschie­dener Gerinnungsfaktoren, von-Willebrand Parameter, Thrombozyten-Funktions­unter­suchung mittels Aggregometrie und FACS, etc.). Ebenso führen wir eine umfassende Thrombophilie-Diagnostik hinsichtlich genetischer und erworbener Faktoren durch. Da die klinische Bedeutung dieser Befunde zunehmend kontrovers diskutiert wird und viele Parameter durch Komedikationen beeinflusst werden, steht die Hämostaseologische Ambulanz für eine Beratung gerne zur Verfügung.

Neue oder direkte orale Antikoagulantien (DOAK) werden üblicherweise – wie auch die niedermolekularen Heparine (NMH) – ohne therapeutisches Monitoring eingesetzt. In speziellen Fällen (Niereninsuffizienz, Notfallintervention, Blutungen etc.) ist eine Überprüfung der Plasmaspiegel bzw. der Anti-Xa-Aktivität dennoch sinnvoll. Wir bieten diese Untersuchungen für alle zugelassenen DOAK und NMH einschließlich Fondaparinux an. Bei Bedarf beraten wir Sie gerne.

Den hausinternen Gerinnungskonsiliar (hämatologischer Hintergrundsdienst) erreichen Sie über die West-/Ostpforte des Klinikums (0551 39 6810/6510).

Kontakt

Wissenschaftliche Assistentin

Ph.D. Ivana Markovic

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Bereichsleitende MTA

Sandra Götze

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