Ausbildung zwischen Grundlagenforschung und Klinik

Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin insgesamt stellen innovative, sich technologisch rasch weiterentwickelnde Gebiete der Medizin dar. An der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik leisten sie unter Einsatz ihrer analytischen und pathobiochemischen Expertise einen entscheidenden Beitrag zu Diagnostik, Verlaufsbeurteilung und Prognose von Erkrankungen sowie für die Ökonomie des Gesundheitswesens.

Klinische Chemie und die weiteren labormedizinischen Abteilungen führen Lehrveranstaltungen für Studierende der Humanmedizin und der Zahnmedizin durch. Ziel der Lehre unserer Abteilungen ist die Vermittlung der theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendung von Analysenverfahren sowie des klinischen Umgangs mit Laborparametern im Hinblick auf die Patientenversorgung.

Das Lehrkonzept der Abteilungen orientiert sich eng an den Erfordernissen für die Prüfungsvorbereitung sowie für die klinisch-ärztliche Tätigkeit in der späteren Berufsausübung.

Weiterbildungsoptionen

In UMG-Labor und Institut für Klinische Chemie stehen mehrere Weiterbildungsoptionen zur Verfügung.

  • Klinischer Chemiker
  • Facharzt Laboratoriumsmedizin
  • Laboratoriumsmedizin für Internisten
  • MTLA

Klinischen Chemiker: Neben einem wesentlichen Teil der Berufsausbildung zum MTLA kann in UMG-Labor und Institut für Klinische Chemie die Weiterbildung zum Klinischen Chemiker (fünf Jahre Weiterbildungsermächtigung) und zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin (Weiterbildungsermächtigung für 30 Monate) absolviert werden. Naturwissenschaftler (Chemiker, Biochemiker, Biologen) erwerben durch die Weiterbildung zum Klinischen Chemiker die Kompetenz zur Leitung eines Krankenhauslabors.

Facharzt für Laboratoriumsmedizin: Ärzte können zusätzlich die von der Bundesärztekammer anerkannte Prüfung zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin ablegen. Neben der Klinischen Chemie sind hierfür ergänzende Weiterbildungs­module in Medizinischer Mikrobiologie/Virologie (ein Jahr), Transfusionsmedizin/Immu­no­logie (sechs Monate) und Innere Medizin (ein Jahr) zu absolvieren. Aufgrund der besonderen Struktur des UMG-Labors, in der alle Fächer für die Weiterbildung zum Facharzt Laboratoriumsmedizin vereinigt sind, kann dieser Weiterbildungsgang ohne Wechsel der Arbeitsstelle absolviert werden.

Laboratoriumsmedizin für Internisten: Auch in der Internistischen Facharzt-Weiterbildung ist ein 'Laboratoriumsmodul' zu absolvieren, das innerhalb des UMG-Labors wahrgenommen werden kann.

Kontakt

Personal, Öffentlichkeitsarbeit

Ulf Engelmayer

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