Endokrinologie, Vitamine, Spurenelemente und endogene Metabolite

Das UMG-Labor bietet ein breites Spektrum an endokrinologischen Parametern (z.B. Testosteron, 17-OH-Progesteron, Androstendion), Vitaminen (z.B. Vitamine D3, B1, B6, A, E) und Spurenelementen (z.B. Selen, Kupfer, Zink) an. Neben immunchemischen Assays und Flammenfotometrie kommen vor allem modernere Verfahren der Hochleistungsflüssigkeitschromatografie mit UV-, Fluoreszenz- und massenspektrometrischer Detektion zum Einsatz. Diese Methoden zeichnen sich durch hohe analytische Sensitivität und Spezifität aus und überwinden die bei vielen Immunoassays bestehenden Kreuzreaktivitäten und Spezifitätsprobleme. Die Analytik wird unter Aufsicht qualifizierter deutscher und internationaler wissenschaftlicher Mitarbeiter durchgeführt und in Forschungsprojekten auf hohem Niveau weiterentwickelt.

Zur Hormondiagnostik gehören neben Funktionstests Hormon- und Metabolitprofile. Ein Teil dieser Analysen erfolgt nicht nur aus Serum oder Plasma, sondern kann auch aus Speichel durchgeführt werden (z.B. 17-Hydroxy-Progesteron, Cortisol). Die zuständigen Wissenschaftlichen Assistenten beraten zu prä­analytischen Fragen, validieren die Ergebnisse und erstellen unter Einbeziehung klinischer Angaben einen ärztlichen Befund. Empfehlungen zum weiteren diagnostischen Vorgehen und Therapievorschläge erfolgen in Abstimmung mit dem Bereich Endokrinologie (Prof. Dr. D. Raddatz) der Klinik für Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie.

Eine wachsende Bedeutung hat die quantitative Bestimmung von Peptiden/Peptidhormonen bzw. Peptid-ähnlichen Verbindungen mittels UPLC-Massenspektrometrie (z.B. Melatonin, Oxytocin, Insulin). Wir erwarten eine Verringerung bzw. Elimination der immunchemischen Problematik einer Miterfassung bioinaktiver Peptidhormonfragmente.

Eine Reihe endogener Metabolite spielt eine entscheidende Rolle für die Diagnose kritischer, oft maligner gastroenterologisch-endokrinologischer Erkrankungen (z.B. Serotonin, Katecholamine und Metanephrine, VMS, 5-HIES, Porphyrine). Sie stellen eine besondere Herausforderung dar, die mit den beschriebenen aufwändigen analytischen Verfahren mit hoher Zuverlässigkeit angegangen werden kann.

Detailaufnahme eines Analysegeräts

Kontakt

Wissenschaftliche Assistentin

Dr. Gry H. Dihazi

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Wissenschaftlicher Assistent

Dr. Frank Streit

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Wissenschaftliche Assistentin

Ph.D. Tatjana Khromov

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Bereichsleitende MTA

Kerstin Nette

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